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Sehenswürdigkeiten und Kultur auf Fuerteventura

Die einzigartige Landschaft Fuerteventuras, sowie die endlosen, weißen Sandstrände sind sicherlich die schönsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Doch die Insel hat auch zahlreiche kulturelle Highlights zu bieten, die den Reisenden die Möglichkeit geben, einen Einblick in die Geschichte der Insel Fuerteventura zu bekommen.

Ecomuseo de Algocida in Tefia Ein gutes Beispiel hierfür ist das Ecomuseo de Algocida in Tefia. Im Nordwesten der Insel wurden alte, verfallene Bauernhöfe liebevoll restauriert und können nun von Jedermann besichtigt werden. Die Besucher können Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und die Lebensweise der Einheimischen aus der Zeit beobachten, in der der Tourismus auf der Insel Fuerteventura noch keine Rolle spielte. Das Freilichtmuseum wird von Reisenden gern besucht, die die Handwerkskunst der Stickerinnen, Steinmetze und Bäcker interessiert begutachten.

Villa Winter Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Villa Winter auf der Halbinsel Jandia. Dieses eindrucksvolle Gebäude wurde 1946 in unmittelbarer Nähe zum Ort Cofete errichtet. Es ist nach dem Deutschen Gustav Winter benannt, der sich seit 1915 in Spanien aufhielt und an mehreren Projekten, unter anderem auch auf der Insel Fuerteventura, beteiligt war. Spekulationen zufolge soll die Villa als Unterschlupf für Nazigrößen, in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, gedient haben. Sie kann nur von außen besichtigt werden, da sie auch heute noch bewacht wird.

Molino de Antigua Bei Antigua gibt es eine alte, weiße Pfarrkirche zu sehen, deren Bau im Jahre 1785 abgeschlossen wurde. Der Vorplatz der Kirche ist mit wunderschönen, subtropischen Pflanzen verziert und wird oft von Reisenden als schattiger Ruheplatz genutzt. Die Pfarrkirche wurde der Jungfrau von Antigua geweiht und besteht aus einem einschiffigen, großen Bau, der auch einen schönen Glockenturm beinhaltet. Außergewöhnlich ist die einzigartige Mudejardecke des Chors, sowie ein klassizistischer, ockerfarbener Altar. Sehenswert ist auch die Mühle von Antigua - Molino de Antigua - an der nördlichen Stadtgrenze. Die Anlage, die 1998 fertiggestellt wurde, ist sehr schön angelegt und bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Ein Kunsthandwerksladen und die dazugehörigen Ausstellungsräume stehen den Besuchern, ebenso, wie eine Galerie und ein Kaktusgarten, zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. In dem gemütlichen Restaurant oder dem kleinen Cafe kann man eine kleine Pause einlegen und ausruhen. Interessant zu sehen, ist auch die große archäologische Sammlung aus der Lavahöhle von Villaverde mit einzigartigen Fundstücken. Die Mühle selbst ist auch im Inneren zu besichtigen und sogar am Wochenende geöffnet.

Betancuria Am Ortseingang von Betancuria befindet sich die Kirchenruine des Convento de San Buenaventura, die hier bestaunt werden kann. Die Kirche gehörte zu einem Franziskanerkloster und stammte aus dem 17. Jahrhundert. Der Kreuzgang des Klosters existiert nicht mehr, da die Anlage von Einheimischen als Steinbruch genutzt wurde. In einer am Hang gebauten Kapelle, die Reisende auch heute noch besichtigen können, soll im 15. Jahrhundert ein wundertätiger Missionar namens San Diego gelebt haben. Auch die Kirche Iglesia de Santa Maria, um 1620 erbaut, ist für Kulturinteressierte auf jeden Fall einen Besuch wert. Sie gilt als Ersatz für die erste Kathedrale des Ortes, die im Jahre 1593 der Zerstörungswut von Piraten zum Opfer fiel. Das dreischiffige, historische Gebäude beherbergt gleich mehrere Altare, wie zum Beispiel den barocken Hauptaltar aus dem Jahre 1684. Die beeindruckende Holzdecke ist im typischen Mudejarstil angefertigt worden. Eines der ältesten Kunstwerke der Insel Fuerteventura kann der Besucher in der nördlichen Altarnische bewundern, ein Bildnis der Santa Catalina. Die Sakristei ist ebenfalls mit einer wunderschönen Holzdecke ausgestattet, die aufwändige Schnitzereien und gemalte Ornamente aufweist.

Wrack der American Star Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist das Wrack der American Star an der Küste des Strandabschnitts Playa de la Solapa. Im Jahre 1994 sank das Schiff aus unerklärlichen Gründen während eines Sturms. Der Betrachter kann es nur vom Ufer aus, in rund 100 Meter Entfernung, sehen, trotzdem ist es ein imposanter Anblick. Da sich im Gebiet um das Wrack herum verrostete Teile befinden, ist das Schwimmen hier strengstens untersagt. Schon einige Neugierige, die das Schiff aus nächster Nähe betrachten wollten und dort hinschwammen, bezahlten dieses Abenteuer mit ihrem Leben.
Ein großer Anziehungspunkt für Touristen stellt der Montana Tindaya dar, ein 401 Meter hoher Berg im Nordwesten der Insel Fuerteventura. Hier kann der Reisende eine ehemalige Opferstätte der Guanchen besichtigen, die noch gut erhaltene Felszeichnungen aufweist.
Das kleine Fischerdorf Ajuy an der Westküste der Insel besticht durch seine Beschaulichkeit und seinen dunklen Strand. Ein Spaziergang an den Klippen mit einem atemberaubenden Meerblick ist ein ganz besonderes Erlebnis. Direkt unter den Klippen befinden sich einige Höhlen, die aber nur bei ruhiger See begehbar sind.









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